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einreichung von UVa in Frankreich

Umsatzsteuervoranmeldung
in Frankreich

  • Verkaufst du Waren nach Frankreich?
  • Lagerst du in Frankreich?
  • Nimmst du an einem Fulfillment Programm teil?

Wenn du mit “Ja!” geantwortet hast musst du dich in Frankreich eventuell umsatzsteuerlich registrieren. Dann sind auch Umsatzsteuervoranmeldungen einzureichen. Das hellotax Team hilft dir sowohl bei der Umsatzsteuerregistrierung, als auch bei der Einreichung von Steuererklärungen und dem Kontakt mit den Behörden– bei allen anfallenden Aufgaben zum Thema Umsatzsteuer.

VAT Sale in France Verkauf in Frankreich
Storing in France Lagerung in Frankreich
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Wann muss in Frankreich eine
Umsatzsteuervoranmeldung
eingereicht werden?

  • Falls du Waren im B2C Versandhandel in mehrere europäische Länder einschließlich Frankreich verkaufst und dabei die EU-übergreifende jährliche Lieferschwelle von 10.000 € überschritten wird, musst du eine Umsatzsteuervoranmeldung einreichen.
  • Du musst dich außerdem in Frankreich für die Umsatzsteuer registrieren und Steuererklärungen abgeben, da du nach Überschreiten der Schwelle in allen Ländern, in denen du verkaufst, der Umsatzsteuer unterliegst. 
  • Die einzige Ausnahme davon ist der One Stop Shop. Doch auch nur solange Waren nur in Frankreich verkauft, nicht aber gelagert werden. 
  • Das liegt daran, dass die Lagerung in einem EU-Ausland zur Steuerpflichtigkeit in diesem Land führt. 
  • Dann ist nicht nur eine Registrierung, sondern auch die Einreichung von Steuererklärungen und Umsatzsteuervoranmeldungen nötig. 
  • Sowohl die unabhängige Lagerung, als auch die Lagerung via einem Fulfillment-Anbieter gelten als Lagerung im EU-Ausland. 
  • Eine dieser Lagerungs-Optionen sind die FBA-Programme von Amazon, in denen Produkte in einer Vielzahl an Ländern gelagert werden. 
  • Im Rahmen des PAN-EU-Programms werden Waren beispielsweise in einigen westeuropäischer Länder gelagert, darunter Spanien, Frankreich und Italien.
  • Bei Teilnahme ist in allen teilnehmenden Ländern eine umsatzsteuerliche Registrierung notwendig, da deine Produkte dort möglicherweise gelagert werden.
  • Verkäufe aus Lagern in Frankreich an Kunden in Frankreich müssen dann in einer französischen Umsatzsteuervoranmeldung deklariert werden. 

Lagerst du Waren in Frankreich oder überschreitest du die Lieferschwelle für den Fernabsatz? In diesem Fall sind Umsatzsteuervoranmeldungen in Frankreich obligatorisch. Außerdem ist auch eine Umsatzsteuerregistrierung in Frankreich erforderlich. Überwältigt? Keine Sorge! Wir unterstützen dich bei der Umsatzsteuerregistrierung und -voranmeldung. Kontaktiere uns und konzentriere dich weiterhin auf dein Business in Frankreich.

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Umsatzsteuervoranmeldungen
in Frankreich
einreichen

Umsatzsteuervoranmeldungen in Frankreich werden elektronisch mit dem französischen Formular CA 3 beim Pariser Finanzamt eingereicht. Die Umsatzsteuer selbst wird über ein Konto auf der Website der französischen Steuerbehörden abgeführt.

Umsatzsteuervoranmeldungen sind zwischen dem 15. und 24. eines jeden Monats für den vorherigen Steuerzeitraum fällig und in der Regel monatlich abzugeben. Einige Unternehmen können sich dafür entscheiden, vierteljährliche Erklärungen auf der Grundlage ihres Umsatzes und der vorherigen Umsatzsteuer einzureichen. Dies ist der Fall, wenn:

  • Der Umsatz aus dem Verkauf von Waren zwischen 82.800 € und 789.000 € lag
  • oder der Umsatz mit der Erbringung von Dienstleistungen zwischen 33.200 € und 238.000 € lag 
  • und die gesamte Umsatzsteuerschuld im Vorjahr unter 15.000 € lag.

 

  • Der Umsatz durch den Verkauf von Waren über 789.000 € lag 
  • oder der Umsatz mit der Erbringung von Dienstleistungen über 238.000 € lag
  • aber die gesamte Umsatzsteuerschuld im Vorjahr 4.000 € nicht überstieg.

Um Umsatzsteuervoranmeldungen einreichen zu können, muss sich ein Unternehmen zunächst bei den französischen Steuerbehörden registrieren und eine französische Umsatzsteuer-Identifikationsnummer beantragen. Dazu muss beim Finanzamt in Paris ein Antrag mit der Umsatzsteuerbescheinigung des Herkunftslandes sowie einem Handelsregisterauszug des jeweiligen Landes eingereicht werden.

Während es keine Strafen für eine verspätete Registrierung gibt, werden im Falle einer verspäteten Einreichung bis zu 5% Zinsen auf den fälligen Umsatzsteuerbetrag hinzugefügt. Zusätzliche Geldbußen reichen von 0,2 % für Fehler bis zu 80 % für anhaltende Verzögerungen. Deshalb ist es wichtig, beim Versandhandel mit Frankreich Fristen und Umsatzsteuerpflichten zu beachten.

<b>hellotax kann die Erfüllung dieser Pflichten für dich übernehmen</b>. Unser Team hilft dir nicht nur bei der Einreichung von Voranmeldungen, sondern auch bei der Registrierung für die Umsatzstsuer in Frankreich. Unser Automatisierungstool behält außerdem alle Fristen im Auge. 

Automatisiere deine Umsatzsteuer

bereitgestellt von hellotax

  1. Umsatzsteuerregistrierung in der EU
  2. Umsatzsteuervoranmeldung immer am Punkt
  3. One-Stop-Shop Automatisierung
  4. Kostenlose Umsatzsteuer Software zur Lieferschwellen-Überwachung

OSS und die EU-weite Lieferschwelle

Im Juli 2021 löste ein neuer Schwellenwert von 10.000 €, der EU-übergreifend gilt, die bisherigen länderspezifischen Lieferschwellen im Versandhandel ab. Die französische Schwelle lag bisher bei 35.000€, ab welcher Umsatzsumme eine Umsatzsteuerregistrierung und die Abgabe von Umsatzsteuervoranmeldung in Frankreich erforderlich waren. Seitdem ist nun die Registrierung und die Abgabe von steuerlichen Einreichungen erforderlich, wenn der Nettoumsatz des B2C-Fernabsatzes in europäische Länder pauschal 10.000 € übersteigt. Während die ersten 10.000 € mit dem Umsatzsteuersatz des Heimatlandes besteuert werden und die Umsatzsteuer an die Behörden des Heimatlandes abgeführt wird, muss jeder weitere Euro mit dem länderspezifischen, zum Beispiel dem französischen, Steuersatz belegt und die Umsatzsteuer im Bestimmungsland entrichtet werden.

Die Lieferschwelle gilt nicht, wenn ein Händler den One-Stop-Shop oder OSS nutzt. In diesem Fall wird jeder Verkauf mit bestimmten Umsatzsteuersätzen besteuert, aber Umsatzsteuervoranmeldungen werden eingereicht und die gesamte Umsatzsteuer wird im Heimatland bezahlt. Die Behörden verteilen dann die korrekten Beträge an ausländische Finanzämter. Umsatzsteuer-Identifikationsnummern und die Abgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen sind nicht erforderlich, solange die Ware nicht im Ausland gelagert wird.

Beispiel: Du bist ein deutscher Versandhändler mit einem Jahresnettoumsatz von 11.000 € durch Verkäufe nach Frankreich, Spanien und Polen. Wenn du die Regelungen der EU-weiten Lieferschwelle ausnutzt, müssen nur die letzten 1.000 € Umsatz mit länderspezifischen Umsatzsteuersätzen wie dem französischen besteuert werden. Aber es ist trotzdem eine Registrierung und Einreichung von Voranmeldungen in jedem der drei Länder, einschließlich Frankreich, obligatorisch. Wenn das stattdessen den OSS verwendest, werden 11.000 € Umsatz mit ausländischen Umsatzsteuersätzen besteuert, aber die gesamte Umsatzsteuer wird in Deutschland vorangemeldet und abgeführt. Wenn du jedoch an einem Fulfillment-Programm teilnimmst oder einen E-Fulfillment Dienstleister beauftragt hast und Waren möglicherweise in Frankreich gelagert werden, ist trotzdem eine Registrierung nötig. Wenn Waren dann von einem französischen Lager aus an französische Kunden verkauft werden, müssen diese Verkäufe in Frankreich im Zuge einer Umsatzsteuervoranmeldung deklariert werden.

Unsicher, ob eine Registrierung für OSS das richtige ist? Das hellotax Team kann dich bei dieser Entscheidung beraten und dich auch danach weiter unterstützen. Wir helfen bei Registrierungen für die Umsatzsteuer oder den OSS, bei der Einreichung von steuerlichen Dokumenten, und natürlich bei der Umsatzsteuerzahlung. 

One-Stop-Shop Lösung

bereitgestellt von hellotax

  1. Automatisierte Identifizierung von B2C-Verkäufen
  2. Automatisierte Ermittlung deiner Steuersätze
  3. Abwicklung von OSS-Registrierungen und Meldungen
  4. Qualitätskontrolle für Deine Transaktionen

Frequently Asked Questions

Im Allgemeinen müssen Sie die UVa in Frankreich monatlich einreichen. Einige Unternehmen können sich dafür entscheiden, vierteljährliche Voranmeldungen einzureichen, wenn ihr Jahresumsatz und die zuvor fälligen Umsatzsteuerbeträge unter bestimmten Schwellenwerten liegen.

Umsatzsteuervoranmeldungen in Frankreich sind zwischen dem 15. und 24. des auf den Besteuerungszeitraum folgenden Monats unter Verwendung der Formulare 3310 CA3-SD und 3310 A-SD fällig.

Erklärung

Häufigkeit

Datum

Formular

Umsatzsteuervoranmeldung

Monatlich oder Vierteljährlich

Zwischen dem 15. Und 24. des Folgemonats 

3310 CA3-SD und 3310 A-SD im PDF ormat

Umsatzsteuervoranmeldung (Anhang)

Monatlich oder Vierteljährlich

Zwischen dem 15. Und 24. des Folgemonats 

3310 A-SD (Anhang) im PDF Format

EG-Auflistung

Monatlich

10. Werktag des Folgemonats

CERFA_13964 (DES)

Intrastat

Monatlich

10. Werktag des Folgemonats

CERFA_10838 (DEB)

Umsatzsteuer-Gruppenmeldung

Monatlich

24. des Folgemonats

3310-CA3G-SD im PDF Format

8. Richtlinie

Jährlich 

Januar

3519-SD im XML Format

Die Strafen für verspätete Einreichungen entsprechen einem Zinssatz von etwa 5 % auf die nicht gezahlte Umsatzsteuer. Hinzu kommen 0,2% Strafen für Fehler, sowie Bußgelder von bis zu 80% bei wiederholten Verspätungen. Die Profis von hellotax können Ihnen auch dabei helfen, sich nachträglich zur Umsatzsteuer zu registrieren und rückwirkend Voranmeldungen einzureichen.

Um eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer zu erhalten und mit der Einreichung von Umsatzsteuervoranmeldungen in Frankreich zu beginnen, müssen Sie einen Antrag auf Umsatzsteuerregistrierung bei den französischen Steuerbehörden ausfüllen und einreichen. Einige andere Dokumente wie Umsatzsteuerbescheinigungen und ein Auszug aus dem nationalen Handelsregister müssen ebenfalls übersetzt und eingereicht werden.

 

In Frankreich beträgt der Standard-Umsatzsteuersatz für Waren und Dienstleistungen 20 %. Ein ermäßigter Satz von 10 % gilt für einige Lebensmittel, Transportmittel, Arzneimittel, kulturelle Dienstleistungen, Hotelübernachtungen, Bars und Cafés usw., während für Wasserversorgung, Bücher, Veranstaltungen und Hygieneartikel 5,5% und für Zeitungen, Kulturveranstaltungen und Viehzucht 2,1% gelten.

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